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2009 Im August werden die kommentierten Gleichstellungs- und Finanzindikatoren aus dem Bildungsbereich im Internet durch das Statistische Amt aufgeschaltet. Die Erreichung der drei Ziele «Chancengleichheit in der Ausbildung», «Vereinbarkeit von Beruf und Familie» sowie «Gleichstellung im Beruf» können nun regelmässig überprüft werden.
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2005 Der Basler Regierungsrat beschliesst im Juli, die Verteilung der Staatsausgaben auf die Geschlechter regelmässig erheben zu lassen und eine geeignete Form zur Information von Politik und Öffentlichkeit zu prüfen. Gleichzeitig erteilt er der Fachstelle für Gleichstellung von Frauen und Männern den Auftrag, im Bereich Erziehung/Bildung beispielhaft ein Instrument zur Analyse der Wirkung und Steuerung der Geldverteilung mittels Indikatoren erarbeiten zu lassen. Mit dem Projekt beauftragt sind Transform Conseil und das Statistische Amt. Es startet im Mai 2006, begleitet von einer Gruppe von Fachleuten aus dem Bildungs- und Gleichstellungsbereich.
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2003 Die Resultate werden in der Publikation «Der kleine Unterschied in den Staatsfinanzen» veröffentlicht. Die Publikation findet europaweit Beachtung.
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2002 Gleichstellungsbüro, Frauenrat und Statistisches Amt entwickeln die Basler Methode, mit welcher die Verteilung der Ausgaben des Jahres 2000 aufgeschlüsselt nach Geschlecht, Alter und Nationalität in einer sog. Inzidenzanalyse dargestellt werden. An einer zweiten Tagung 2002 unter dem Titel "Gender balance - equal finance" werden erste Ergebnisse vorgestellt.
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2000 Dank ausdauernder Öffentlichkeitsarbeit und Diskussion der Ergebnisse mit PolitikerInnen stimmt der Grosse Rat einem Budget-Postulat zu, mit welchem die Verwaltung beauftragt wird, das Analyseinstrument zu verfeinern und seine Grundlagen auf basel-städtische Verhältnisse zu übertragen.
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1997-98 Der Frauenrat Basel-Stadt lässt mit dem vom Büro BASS erarbeiteten Instrument die basel-städtischen Ausgaben von 1990 – 1996 untersuchen. An einer ersten Tagung 1997 mit dem Titel "Finanzplanung: frauengerecht und sozialverträglich" werden die Ergebnisse zusammen mit dem Gleichstellungsbüro und dem VPOD Basel-Stadt der Oeffentlichkeit vorgestellt. Die Analyse wird im folgenden Jahr fortgesetzt und medienwirksam präsentiert.
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1996 Im Jahr 1996 wird von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten sowie vom Verband des Personals der öffentlichen Dienste (VPOD) die vom Berner Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien, BASS, erarbeitete Studie mit dem Titel "An den Frauen sparen?" publiziert. Darin wird ein Analyseinstrument präsentiert, mit welchem geschlechtsspezifische Trends bei der Entwicklung der Staatsausgaben insbesondere in Sparperioden aufgezeigt werden können. Das Instrument untersucht drei Bereiche, nämlich die Beschäftigung beim Staat, den Nutzen staatlicher Ausgaben für Frauen und Männer sowie die Auswirkung staatlicher Kürzungsmassnahmen auf die unbezahlte Arbeit.
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